What to Put in a Family Recipe Book: Ideas for a Cookbook Worth Passing Down

Was gehört in ein Familienrezeptbuch? Ideen für ein Rezeptbuch, das bleibt

In ein gutes Familienrezeptbuch gehören mehr als nur Rezepte. Schreib die Gerichte auf, die bei euch wirklich gekocht werden, vom Weihnachtsbraten bis zur schnellen Pasta am Dienstagabend, und notiere zu jedem, von wem es stammt, wann es auf den Tisch kommt und all die kleinen Hinweise, die in keinem Kochbuch stehen. Wenn es geht, schreib es mit der Hand. Die Handschrift ist schon die halbe Miete.

In den meisten Familien sind die besten Rezepte quer verstreut: eine bekleckste Karteikarte in der Schublade, ein Foto auf irgendeinem Handy und ein paar, die nur in Omas Kopf existieren, mit Angaben wie „ein bisschen Mehl, bis es richtig aussieht“. Hier liest du, was in ein Familienrezeptbuch gehört, wie du die Rezepte aus den Leuten herausbekommst und wie daraus etwas wird, das man weitergeben kann.

Fang mit den Gerichten an, nach denen alle fragen

Bevor du über Kapitel nachdenkst, mach eine Liste. Welche Gerichte wünschen sich alle, wenn sie nach Hause kommen? Was gibt es an jedem Geburtstag? Was würdest du am meisten vermissen, wenn sich niemand mehr erinnert, wie es geht?

Am schnellsten findest du das heraus, wenn du beim nächsten Familienessen fragst: „Wenn du nur noch ein einziges Gericht von zu Hause essen dürftest, welches wäre es?“ Nach vier Minuten hast du deine ersten zehn Rezepte und vermutlich eine kleine Diskussion über die Soße.

Ideen fürs Familienrezeptbuch: Was gehört hinein?

Regeln gibt es keine, aber mit diesen Rezepten fühlt sich ein Familienkochbuch nach eurer Familie an und nicht nach einer Zeitschrift aus dem Supermarkt.

Die Gerichte für besondere Tage
Der Geburtstagskuchen, den alle seit ihrem fünften Lebensjahr bekommen, die Weihnachtsplätzchen, der Osterzopf, der Rotkohl zur Gans. Genau bei diesen Rezepten bricht Panik aus, wenn die Person, die sie immer gemacht hat, nicht mehr gefragt werden kann.

Die Alltagsklassiker
Der Auflauf, die Linsensuppe, die Hühnerbrühe, die es immer gibt, wenn jemand erkältet ist. Besonders fühlen sie sich erst an, wenn man ausgezogen ist und sie nicht mehr richtig hinbekommt.

Die Notfallrezepte
Was du kochst, wenn der Kühlschrank fast leer ist, wenn Freunde unangemeldet vor der Tür stehen oder wenn jemand gerade ein Baby bekommen hat und versorgt werden muss. Jede Familie hat so eins. Bei uns spielen eine Dose Kichererbsen und viel Optimismus die Hauptrolle.

Rezepte von anderen
Der Zitronenkuchen der Nachbarin, die Rouladen der Schwiegermutter, das Curry, das dein Bruder in seiner Studenten-WG gelernt hat und seitdem „perfektioniert“. Schreib immer dazu, von wem es ist. In dreißig Jahren gehört dieser Name zur Geschichte.

Die Rezepte der Jahreszeiten
Pflaumenkuchen im September, Holunderblütensirup im Juni, die Marmelade, die du kochst, wenn die Brombeeren reif sind. Solche Rezepte verbinden eine Familie mit der Zeit im Jahr.

Die Pannen
Nicht jede Seite muss ein Triumph sein. Das Soufflé, das vor den Schwiegereltern zusammengefallen ist, oder das Jahr, in dem die Gans um elf Uhr noch gefroren war, sind oft die Geschichten, über die am meisten gelacht wird. Schreib das Rezept auf und dazu, was schiefging.

Küchenweisheiten
Woran man erkennt, dass die Marmelade fest wird. Warum die Ofentür auf keinen Fall aufgemacht werden darf. Dass Omas „Tasse“ eine ganz bestimmte Tasse mit abgeschlagenem Rand war. Gerade solche Kleinigkeiten geraten als Erstes in Vergessenheit.

Was du zu jedem Rezept dazuschreiben kannst

Zutaten und Zubereitung sind wichtig, aber erst die Notizen drumherum machen aus einem Rezeptbuch ein Erbstück. Schreib zu jedem Gericht, wenn möglich:

  • von wem es stammt und wer es wem beigebracht hat
  • wann es gekocht wird: sonntags, an Geburtstagen, am ersten kalten Tag im Jahr
  • in welchem Jahr du es aufgeschrieben hast
  • was sich über die Jahre geändert hat („seit 2019 weniger Zucker, hat keiner gemerkt“)
  • einen Tipp für die Person, die es als Nächstes kocht

Auf der Seite kann das so aussehen:

„Oma Gerdas Rotkohl. Aufgeschrieben 2026, während sie mir zugeschaut und fast alles korrigiert hat. Gibt es seit etwa 1970 an jedem Weihnachten. Er muss am Vortag gekocht werden, und der Apfel kommt erst ganz zum Schluss dazu. Damit hat sie immer recht.“

Vier Zeilen, und in fünfzig Jahren kann man sie das noch sagen hören.

Wie du die Rezepte aus den Köpfen bekommst

Die besten Familienrezepte sind selten aufgeschrieben, weil die Leute, die sie kochen, das nie gebraucht haben. Das hilft:

  • Koch mit ihnen zusammen. Stell dich mit einem Notizbuch daneben und wieg die „Handvoll“, bevor sie in der Schüssel landet.
  • Nimm eine Sprachnachricht auf. Beim Erzählen erklären Leute vieles natürlicher, und du hast ihre Stimme gleich mit dazu.
  • Schreib die alten Karten ab. Übertrag sie ordentlich ins Buch und steck die Originale hinten hinein, Flecken inklusive.
  • Frag jetzt. Nicht nächstes Weihnachten. Jetzt.

Mehr dazu findest du in unserem Artikel wie du die Rezepte deiner Familie rettest, bevor sie verloren gehen.

Wie du ein Familienrezeptbuch ordnest

Du kannst die Rezepte ganz klassisch nach Vorspeisen, Hauptgerichten und Nachtisch sortieren. Ein Familienbuch funktioniert aber oft besser nach Personen oder Anlässen: „Mamas Rezepte“, „Opas Rezepte“, „Weihnachten“, „Geburtstage“, „Sommer“. Lass in jedem Abschnitt ein paar Seiten frei, damit später neue Rezepte dazukommen können. Ein Familienkochbuch wird eigentlich nie fertig, und genau das ist das Schöne daran.

Handgeschrieben oder gedruckt?

Gedruckte Fotokochbücher sehen ordentlich aus, sind aber an dem Tag fertig, an dem sie ankommen. Ein handgeschriebenes Rezeptbuch wächst weiter und trägt etwas in sich, das keine Schriftart kann: wie deine Mutter ihre Siebenen schreibt, die Notiz am Rand, den Soßenfleck auf Seite zwölf.

Deshalb haben wir das Book of Special Recipes gemacht, ein quadratisches, fadengeheftetes Rezeptbuch zum Selberschreiben mit 72 Seiten für die Gerichte, die nach Zuhause schmecken, und die Geschichten dahinter. Der Einband in Heritage Green zeigt das Blumenmuster, das Janneke von ihrem Ururgroßonkel geerbt hat, und es versteckt nebenbei sehr gut Küchenflecken. Es erscheint diesen Herbst, und du findest es neben unseren anderen Erinnerungsbüchern.

Ein Familienrezeptbuch verschenken

Ein Rezeptbuch ist ein schönes Weihnachtsgeschenk, vor allem, wenn du es nicht leer überreichst. Schreib vorher zwei, drei Familienlieblinge hinein und bitte dann alle, über die Feiertage ein Rezept dazuzuschreiben. Daraus kann sogar eure neue Weihnachtstradition für die Familie werden.

Es geht auch andersherum. Schenk Oma oder Opa ein leeres Buch und bitte sie, es nach und nach für die Enkel zu füllen. Das ist eines unserer liebsten Geschenke für Großeltern, die schon alles haben. Zur Hochzeit kannst du von beiden Familien je ein Rezept sammeln, damit das Paar mit den Bratkartoffeln beider Mütter ins Eheleben startet.

Häufige Fragen

Was gehört in ein Familienrezeptbuch?
Die Gerichte, die bei euch wirklich gekocht und gewünscht werden: Rezepte für Feiertage, Alltagsklassiker, Lieblinge der Jahreszeit und Rezepte von Freunden. Schreib zu jedem dazu, von wem es stammt, wann es gekocht wird und einen Tipp für die nächste Person am Herd.

Wie fange ich ein Familienrezeptbuch an?
Schreib die zehn Gerichte auf, die alle am meisten vermissen würden, und sammle sie dann eins nach dem anderen. Koch sie zusammen mit der Person, die sie macht, und notiere, was sie wirklich tut, nicht, was sie glaubt zu tun.

Wie ordne ich ein Familienrezeptbuch?
Nach Gängen geht, aber viele Familien sortieren lieber nach Personen oder Anlässen, etwa „Omas Rezepte“, „Weihnachten“ oder „Geburtstage“. Lass in jedem Abschnitt leere Seiten, damit über die Jahre neue Rezepte dazukommen können.

Was schreibe ich in ein Rezeptbuch, das ich verschenke?
Trag selbst zwei, drei Familienrezepte mit einer kurzen Notiz ein, warum sie dir wichtig sind, und schreib auf die erste Seite, für wen das Buch ist. Den Rest überlässt du der beschenkten Person.

Ist ein handgeschriebenes Rezeptbuch besser als ein gedrucktes?
Ein gedrucktes Buch sieht ordentlich aus, aber ein handgeschriebenes kann weiterwachsen und trägt die Handschrift und Notizen der Menschen, die es geschrieben haben. Genau das schätzen Familien später oft am meisten.

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